Sicherlich ist es von vehementer Bedeutung, dass man bei allen Recherchen und wissenschaftlichen Arbeiten darauf achtet, die Objektivität beizubehalten und die Ereignisse so darzustellen, wie sie der Wahrheit entsprechen. Besonders in Europa ist spätestens nach dem 11. September ein hiesiges Interesse an dem Islam entstanden, was auch zweifelsohne sowohl positive, als auch negative Seiten in sich birgt. Der negative Beigeschmack des Ganzen, ist, sicherlich nach der Tatsache, dass Unrecht betrieben wurde und dieses Ereignis klar und deutlich zu verurteilen ist, dass viele Menschen, überall auf der Welt, dem Islam die Schuld daran gegeben haben. Die Anschuldigungen lautet so, als ob eine Religion etwas derartiges Befehlen würde. Es waren die Medien, für die es ein gefundenes Fressen war, dieses Ereignis auszuweiten und einigen Gruppierungen dabei zu helfen aufgrund dieses Ereignisses ein neuen Feind zu kreieren. Dieser neue Feind sollte der Islam sein. Nicht nur die Muslime, sondern auch der Islam, als Religion, die mehr als 1400 Jahre alt ist und der mehr als 1,5 Miliarden Menschen angehören. Es ist daher fundamental wichtig, dass man sich seines eigenen Verstandes bemächtigt und selbst eine Meinung bildet. Unsere post-moderne Gesellschaft, insbesondere in Deutschland ist voll von Möchtergern-Orientexperten und Islamkennern. Wir leben in einer Gesellschaft voll mit Meinungsvorbetern. Sie versuchen den Menschen durch intelligente Rhetorik, ein wenig Populismus und Theatralik, ihre eigene Meinung zu Indoktrinieren. Die Medien helfen ihnen dabei, dies zu verwirklichen. Nun, es gibt auch genug “am Wortlaut klebende Fanatisten” und den Verstand völlig missachtende Menschen, die sich Muslime nennen und im Namen Allah’s töten und Kriege führen. Solche Menschen kommen den Meinungsvorbetern und Islamophoben sehr gelegen.
Im Ihnen vorliegenden Buch wurde versucht, bestimmte Themen und Sachverhalte, die rund um das Thema Islam in der Öffentlichkeit diskutiert wurden, anzusprechen und einen neuen, etwas anderen Ansatzpunkt zu liefern. Themen wie: “Die Frau im Islam”, “Die Spaltung der Muslime untereinander”, “Die Beziehung des Islams zur Wissenschaft und dem freien Denken”, “Die Beziehung der Muslime mit den nicht Muslimen”, “Islamische Rechtsurteile” und auch “Die islamische Mystik” werden am meisten diskutiert. Wir haben gezielt und bewusst weitere wissenschaftliche und theologische Ausführungen weggelassen, da es nicht unser Ziel ist, die einzelnen Themen bis ins letzte Detail ausgiebig zu erläutern, sondern vielmehr, einen Anhaltspunkt und eine kleine Orientierung zu geben. Themen wie “Die Stellung der Frau” und “Die Beziehung der Muslime mit den Juden” wurden beispielsweise anders angesprochen. Statt explizit auf die Stellung der Frau im Islam einzugehen, was im Fernsehen, im Internet und diversen Büchern reichlich gemacht wird, haben wir die Stellung der Frau im Judentum und Christentum dargestellt. Und statt das Thema Juden und Muslime direkt anzugehen, haben wir versucht das Thema anhand des Beispiels des Propheten Mohammed (Allah’s Segen und Frieden auf ihn) und der Beziehung zwischen Juden und Muslime zu seiner Zeit darzustellen. Insbesondere haben wir uns darauf fokusiert, wie die Juden den Propheten Mohammed (Allah’s Segen und Frieden auf ihm) sehen.

Jean-Pierre Godfroy

Chief Tech Officer bei Hoosnagh U.S.
Pulvis et umbra sumus. J.P. -> ardent blogger and philosopher.
Cruzarei os dedos por você. Ou como dizem no teatro: quebre a perna!

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